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Kubusreihe Kunst am Inn

 

Kühl und jedes vordergründige Sentiment vermeidend, geht Helmut Nindl an seine Arbeit heran. Im konkreten Fall sind dies vier 70 x 70 x 70 cm große Würfel aus Beton, die partiell mit Moos bewachsen sind. Polaritäten verschiedenster Qualitäten und Ebenen tun sich da auf, dominiert vom zeitkritischen Ansatz des ökologisch bewegten Künstlers, der sich hier als Katalysator der Gesellschaft artikuliert. Das Spiel mit Gegensätzen hängt Nindl an den gewählten Werkstoffen Beton und Moos auf, die Metaphern für das Künstliche im Gegensatz zum Naturhaften schlechthin sind. Das Zubetonieren unserer Landschaften genauso wie der Hirne drängt sich dem Betrachter fast unbewusst auf, wobei das Leben aber immer der Sieger bleibt. Dies manifestiert sich darin, dass das Moos seine zugewiesenen, eng abgegrenzten Bezirke verlässt, alle Regeln missachtend weiterwuchert, die seelenlosen Formen des Betonwürfels organisch rundet, das Tote durch das Leben dominiert.

Dr. Edith Schlocker, Innsbruck

Kunst am Inn, Katalogtext, 1995

KUBUSREIHE KUNST AM INN
KUBUSREIHE KUNST AM INN Beton, Humus, Moos, 4-teilig je 90 x 90 x 90 cm
KUBUSREIHE KUNST AM INN, Bild 2
KUBUSREIHE KUNST AM INN, Bild 2 Beton, Humus, Moos, 4-teilig je 900 x 900 x 900 mm, 1993

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Kontakt

HELMUT NINDL - Bildhauer/Sculptor

6233 Kramsach

Wittberg 14

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